Was essen bei Veränderungen des Speichelflusses?

Mundtrockenheit, zäher Schleim, Probleme beim Schlucken oder Sprechen – eine häufige Nebenwirkung bei der Behandlung von Krebs. Aufgrund eines veränderten Speichelflusses kann der normale Ess- und Sprechvorgang erschwert sein. Sowohl Ihre Lebensqualität, als auch die Lust am Essen kann dadurch deutlich reduziert sein. Die Folgen sind weitreichend: verminderte Nahrungsaufnahme bis hin zur Mangelernährung, soziale Isolation durch Schamgefühl beim unsauberen essen und sprechen. 

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie Ihr Symptome lindern können und wie Sie sicherstellen, dass Ihr Körper trotz Beschwerden ausreichend mit Nahrung versorgt ist. 

Wie wird Speichel gebildet und welche Aufgaben hat er?

Täglich produzieren unsere Speicheldrüsen ca. 0,5-1,5 Liter Speichel, der zu 99% aus Wasser besteht. Hauptsächlich erledigen dies die sechs großen Speicheldrüsen, aber zusätzlich tragen noch 600-1000 kleine Speicheldrüsen im Mundbereich zur Produktion bei. Speichel befeuchtet die Mundschleimhäute und erleichtert das Schlucken von Nahrung. Speichel ist auch wesentlich für das Geschmacksempfinden, da Geschmacksstoffe im Speichel gelöst werden. Speichel leistet auch einen kleinen Beitrag zur Verdauung indem Kohlenhydrate bereits im Mund durch Enzyme aufgespalten werden. Aus diesem Grund schmeckt z.B. Toastbrot nachdem es etwas länger gekaut und eingespeichelt wurde leicht süßlich.
Des Weiteren neutralisiert Speichel zahnschädigende Säuren (z.B. aus Obst) und hat somit eine schützende Funktion für die Zähne.

Welche Veränderungen des Speichelflusses können auftreten?

Verminderte Speichelproduktion/Mundtrockenheit
In der medizinischen Fachsprache ist bei Mundtrockenheit auch von Xerostomie die Rede. In diesem Fall bilden die Speicheldrüsen kaum oder nicht mehr ausreichend Speichel und die Schleimhäute werden als trocken empfunden.

Dickflüssiger Speichel
Zäher Speichel ist in seiner Viskosität verändert und geht meist mit einer schleimigen, säuerlichen Speichelbeschaffung einher.

Vermehrte Speichelproduktion
Eine gesteigerte Speichelproduktion wird auch als Hypersalivation oder Sialorrhö bezeichnet.

Was essen bei Mundtrockenheit?

Ursachen und Folgen von Mundtrockenheit

Ursachen einer Mundtrockenheit
Mundtrockenheit ist eine häufige Nebenwirkung von Bestrahlungen im Kopf- und Halsbereich oder von Chemotherapien. Meistens klingen Reizungen jedoch nach dem Ende der Therapie schnell ab. Speicheldrüsen können aber auch bei einer Tumorentfernung durch eine Operation im Mund oder Rachen geschädigt oder gar entfernt werden, wodurch die Mundtrockenheit ein langfristiges Problem sein kann.
Mundtrockenheit kann auch durch akuten Flüssigkeitsmangel und vermindertem Durstgefühl entstehen. Vor allem Patientin mit höherem Alter oder einer fortgeschrittenen Erkrankung sind davon betroffen. Des Weiteren können auch Medikamente (z.B. Antidepressiva, Antihistaminika, Antihypertensiva) oder Lebensstilfaktoren, wie z.B. mangelnde Mundhygiene, starker Alkohol- und Nikotinkonsum die Speichelbildung vermindern.

Welche Folgen bringt eine Mundtrockenheit mit sich?
Durch den fehlenden Speichel und die damit verbundene Mundtrockenheit kann es zu Geschmacksstörungen und Brennen im Mund beim Essen kommen. Manchmal können auch Schluckstörungen und in extremen Fällen Sprachschwierigkeiten auftreten. Durch die fehlende Schutz- und Reinigungsfunktion des Speichels können Bakterien und Essensreste nicht mehr ausreichend entfernt werden und es kommt häufiger zum Kariesbefall der Zähne und Entzündungen des Zahnfleisches – oft verbunden mit Mundgeruch. Auch Pilzinfektionen und Zahnprothesenunverträglichkeiten können hierdurch ausgelöst werden. Wenn durch diese Beschwerden weniger gegessen wird als normalerweise, bekommt der Körper zu wenig Energie- und Nährstoffen, wodurch ein Gewichtsverlust auftreten kann, der sich negativ auf den Therapieerfolg auswirkt.

Wann und wie oft soll ich essen?

  • Essen Sie kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, optimaler Weise 5-6 pro Tag. Durch die häufigere Mahlzeitenaufnahme wird der Speichelfluss häufiger angeregt.
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, essen Sie kleine Bissen und kauen Sie diese gut.
  • Haben sie während dem Essen immer ein volles Trinkglas griffbereit und nehmen Sie eine Wasserflasche mit, wenn Sie aus dem Haus gehen.
  • Befeuchten Sie Ihren Mund auch vor den Mahlzeiten und zwischen zwei Mahlzeiten, z.B. mithilfe von Mundsprays, Mundspülungen, Tees, oder Milcheis.
  • Es gibt auch kleine Pump-Sprühflaschen zu kaufen, in die Sie für zwischendurch Wasser, aber auch Limonade, Tee oder andere klare Flüssigkeiten zum in den Mund sprühen füllen können.

Welche Lebensmittel helfen bei Mundtrockenheit?

  • Bevorzugen Sie Speisen mit hohem Flüssigkeitsanteil, wie Suppen, Eintöpfe, Geschnetzeltes, Kompott, Pürees, Cremen, Pudding und Dunstobst. Durch die enthaltene Flüssigkeit lassen sich diese Lebensmittel und Speisen leichter schlucken. 
  • Geben Sie Saucen, Butter, Dressings, etc. über Speisen, um diese gleitfähiger zu machen.
  • Lassen Sie Milcheis oder Eiswürfel aus Trinknahrung im Mund zergehen oder lutschen Sie halbgefrorene Früchte. Die kühlende Wirkung kann Abhilfe bei einem trockenen Mund schaffen. Es ist aber trotzdem Vorsicht geboten, da gefrorene Flüssigkeiten/Lebensmittel die Schleimhäute auch reizen und durch scharfe Kanten möglicherweise verletzen können (z.B. bei zersplitterten Eiswürfel).
  • Kauen Sie bei Verträglichkeit zuckerfreie Kaugummis oder getrockneten Früchte oder lutschen Sie an zuckerfreie Bonbons, um die Speichelbildung anzuregen. TIPP: Falls Sie leicht Risse in Ihrer Mundschleimhaut bekommen, geben Sie das Bonbon aus Ihrem Mund, bevor es scharfe Kanten bildet oder wenn es zersplittert. Saure Bonbons werden bei Entzündungen im Mundbereich nicht empfohlen.
  • Achten Sie auf eine weiche Konsistenz von Lebensmittel und Speisen. Meiden Sie harte, krümelige und bröselige Lebensmittel wie Brotkruste, Knäckebrot, Kekse, Croutons auf Salaten oder die Krusten von überbackenen Speisen. Auch Lebensmittel mit klebriger Konsistenz sind schwer zu schlucken und sollten ggf. gemieden werden (z.B. frisches Brot, Schmelzkäse). Aufgrund fehlendem Speichel können vor allem trockene, kohlenhydratreiche Lebensmittel nicht gut eingespeichelt werden und bleiben als feste Masse im Mund oder Rachen kleben. Erfahrungsgemäß können weich gekochte Nudeln leichter verzehrt werden als kartoffel- oder brotbasierte Produkte.
  • Wählen Sie bei einer verminderten Nahrungsaufnahme kalorienreiche Produkte, z.B. vollfette Milchprodukte, Eiscreme, Milchshakes und reichern Sie Speisen mit Fetten und Ölen an. Dies hilft Ihnen dabei ausreichend Kalorien aufzunehmen und erhöht zudem die Gleitfähigkeit von Speisen.
  • Saure und bittere Lebensmittel scheinen die Speichelproduktion am stärksten anzuregen. Lebensmittel und Getränke mit hohem Säuregehalt sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da diese die Schleimhaut reizen und den Zahnbelag angreifen können. Diese Lebensmittel sollten deswegen nicht ständig verzehrt werden. Wechseln Sie diese Maßnahme am besten mit anderen hier vorgeschlagenen Empfehlungen ab. 
  • Meiden Sie scharfe Gerichte und setzen Sie Salz und starke Gewürze nur sparsam ein.
  • Probieren Sie Speisen mit akustischem Feedback, z.B. Knackwurst. Diese können das Gefühl herrufen, dass einem „das Wasser im Mund zusammen läuft“.
  • Versuchen Sie die Trinkmenge zu steigern. Lieber mehrere kleinere Trinkportionen zu sich nehmen, um die Beschwerden zu lindern. Geeignete Flüssigkeiten sind lauwarme Kräutertees (z.B. Kamille und Fenchel) oder stille Mineralwasser. Salbeitee und Malventee haben zwar eine antiseptische Wirkung aber sind auch austrocknend. Auch Kohlensäurehaltige Getränke und Kaffee verstärken bei einigen Patienten das trockene Mundgefühl. Probieren Sie alternativ z.B. mildes Mineralwasser, mit Wasser verdünnte und zuckerfreie Limonaden, Tee mit Zitronensaft oder Eiskaffee, falls Sie diese Wirkung ebenfalls bemerken, aber nicht auf solche Getränke verzichten möchten.
  • Vorsicht ist bei zuckerreichen Limonaden oder säurehaltigen Säften und Hagebuttentee geboten. Aufgrund der Säurewirkung auf die Zähne wird langfristig der Zahnschmelz zerstört, wenn diese Getränke zum regelmäßigen Spülen oder ständigen Befeuchten des Mundes über mehrere Stunden verwendet werden.
  • Getränke wie Smoothies und Shakes können Ihnen dabei helfen zusätzliche Kalorien und Eiweiß aufzunehmen. 

Was kann ich noch gegen Mundtrockenheit tun?

  • Durch den fehlenden Speichel ist auch die Schutzfunktion für die Zähne gegen Bakterienbefall vermindert. Achten Sie daher auf eine gründliche Mund- und Zahnhygiene und wenden Sie sich bei Fragen dazu an Ihr zahnärztliches Team. Generell sollte eine professionelle Zahnreinigung regelmäßig durchgeführt werden. 
  • Atmen Sie möglichst durch die Nase und verzichten Sie auf Rauchen und Alkohol. Rauchen und Alkohol greifen zusätzlich die Mundschleimhäute an und verschlimmern Ihre Beschwerden.
  • Um die Mundhöhle feucht zu halten können Sie alkoholfreie Mundspülungen, Mundsprays oder Mundgels verwenden. Selbstgemachte Mundspülungen bestehend aus Wasser und Omega 3 reichem Öl (z.B. Leinsamen-Öl, Walnussöl) helfen ebenfalls die Mundhöhle zu befeuchten (1/2 Teelöffel Öl auf 500 ml Wasser). Mundspülungen sollten jedoch nicht angewendet werden, wenn sie zusätzlich unter Schluckbeschwerden leiden. Besprechen Sie die Anwendung von Mundspülungen deswegen mit Ihrem Logopäden oder Arzt. Ihren Arzt sollten Sie auch zu Rate ziehen, falls Sie Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten haben. Die Einnahme kann bei vielen Medikamenten Ihren Bedürfnissen angepasst werden (manche Tabletten können z.B. zerkleinert und mit Flüssigkeiten vermischt werden oder alternativ als Tropfen eingenommen werden – besprechen Sie das jedoch immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da es auch Tabletten gibt, die zerkleinert nicht mehr wirken). 
  • Gegen starke Mundtrockenheit gibt es auch Speichelersatzmittel („künstlichem Speichel“) und Medikamente zur Anregung der Speichelproduktion. Fragen Sie Ihren Arzt, ob diese in Ihrem Fall empfehlenswert sind.
    • Es gibt Hinweise, dass sich Akupunktur positiv auf den Speichelfluss auswirken kann.

Was essen bei dickflüssigem Speichel?

Ursachen eines dickflüssigen Speichels

Der zähe Schleim, der eine Nebenwirkung der Krebstherapie sein kann, entsteht durch den Angriff der Speichelproduzierenden Zellen. Am häufigsten tritt diese Speichelflussveränderung bei Patienten nach einer Operation oder Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich auf. Aber auch Patienten unter Chemotherapie können davon betroffen sein. Ein dickflüssiger Speichel ist auch ein Begleitsymptom einer Stomatitis (Entzündungen im Mundbereich).

Welche Folgen bringt ein dickflüssiger Speichel mit sich?

Die veränderte Viskosität führt zu einem teilweisen Funktionsverlust des Speichels. Dies kann Probleme sowohl beim Sprechen als auch bei der Nahrungsaufnahme verursachen. Dickflüssiger Speichel kann sich nicht gut mit dem Nahrungsbrei vermischen, wodurch die Gleitfähigkeit der Nahrung und in Folge das Schlucken erschwert sein kann. Durch die veränderte Speichelsekretion kann es in manche Fälle auch zu Übelkeit und Erbrechen kommen. All diese Beschwerden können wiederum einen Gewichtsverlust und Mangelernährung begünstigen. Manchmal kann die veränderte Viskosität das Sprechen erschweren oder undeutlich machen. Schamgefühle und ein Rückzug aus der Gesellschaft können daher eine Folge sein.

Wann und wie oft soll ich essen?

  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden von vielen Patienten besser vertragen und können Ihnen helfen ausreichend Kalorien und Eiweiß aufzunehmen.
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit über den Tag verteilt und denken Sie daran stets eine Wasserflasche mitzunehmen.

Welche Lebensmittel helfen gegen zähflüssigen Speichel?

  • Saure Lebensmittel können den Speichel flüssiger machen. Probieren Sie Zitrusfrüchte oder Zitronenbonbons, etc. sofern Sie keine Entzündungen im Mundbereich haben. Häufig werden auch Ananas (auch gefroren) und Papaya bei dickflüssigem Speichel empfohlen. Probieren Sie aus, ob dies für Sie hilfreich ist. Beachten Sie aber, dass der häufige und kontinuierliche Konsum von sauren Lebensmitteln den Zahnschmelz angreift. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt darüber, wie Sie Zahnschäden vermeiden können.
  • Manche Patienten berichten, dass Frischmilchprodukte (z.B. Milch) das schleimige und belegte Mundgefühl verstärken können. Wenn das bei Ihnen auch so ist, probieren Sie stattdessen Sauermilchprodukte, wie Naturjoghurt, Dickmilch, Buttermilch, Kefir, und Sojamilch.
  • Probieren Sie, ob weiche und flüssigkeitsreiche Lebensmittel und Speisen für Sie vorübergehend besser zum Schlucken sind, wie zum Beispiel Apfelmus, Suppen, Eintöpfe, Rührei. 
  • Trinken Sie ausreichend (ca. 1,5-2L täglich). Geeignete Getränke sind z.B. stilles Mineralwasser, Wasser mit Zitronenscheibe, Kräuter- und Früchtetees, erfrischende Fruchtsäfte.

Was kann ich sonst noch gegen zähflüssigen Speichel tun?

  • Achten Sie auf eine gründliche Mund- und Zahnhygiene.
  • Verzichten Sie auf Alkohol.
  • Rauchen Sie nicht. Ihre Beschwerden können Sich dadurch verstärken.
  • Falls Sie zusätzlich Übelkeit verspüren finden Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema HIER.

Was essen bei verstärktem Speichelfluss?

Ursachen eines verstärkten Speichelflusses

Der Speichelfluss kann durch verschiedene Zytostatika verstärkt werden. Häufig tritt eine gesteigerte Speichelproduktion aber auch als Begleitsymptom bei Übelkeit und Erbrechen auf. Eingeschränkte Lippen- und Kieferbewegungen oder Schluckbeschwerden sind weitere Ursachen für einen verstärkten Speichelfluss.

Welche Folgen bringt ein verstärkter Speichelfluss mit sich?

Verstärkter Speichelfluss kann das Sprechen erschweren und undeutlich machen. Dies führt aufgrund Schamgefühle nicht selten zu einem Rückzug aus der Gesellschaft. Auch die Nahrungsaufnahme und der Flüssigkeitshaushalt kann dadurch negativ beeinflusst werden. Zudem kann eine Lungenentzündung hervorgerufen werden, wenn Speichel versehentlich in die Atemwege gelangt.

Wann und wie oft soll ich essen?

Essen Sie am besten drei größere Mahlzeiten pro Tag und vermeiden Sie Zwischenmahlzeiten, da bei jeder Mahlzeit die Speichelproduktion angeregt wird.

Welche Lebensmittel helfen bei verstärktem Speichelfluss?

Es gibt derzeit kaum wissenschaftliche Empfehlungen bezüglich Lebensmittel und Getränke, die eine Speichelproduktion eindämmen. Erfahrungsgemäß lassen sich aber folgende Empfehlungen ableiten:

  • Vermeiden Sie säurereiche und scharfe Lebensmittel, da diese Produktion von Speichel anregen.
  • Falls der vermehrte Speichelfluss aufgrund Übelkeit und/oder Erbrechen auftritt kann es helfen dem Speichel „eine Aufgabe“ zu geben. Patienten berichten, dass Kaugummi kauen und das Lutschen von Bonbons oder Fruchtgummis sehr hilfreich ist. Auch trockenes Toastbrot oder Zwieback ist ein bewährtes Hausmittel. Ausführliche Empfehlungen gegen Übelkeit und Erbrechen finden Sie HIER.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Kalorien- und Eiweißaufnahme. Holen Sie sich ggf. Tipps für eine kalorienreiche Ernährung im Artikel zum Thema Gewichtsverlust.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit auf. 1,5-2L sind ein gutes Ziel. Welche Getränke bei verstärktem Speichelfluss am besten geeignet sind, wird von den Patienten sehr unterschiedlich beurteilt. Probieren Sie deshalb am besten aus welche Getränke Sie am angenehmsten empfinden.

Was kann ich sonst noch gegen verstärkten Speichelfluss tun?

Es gibt auch Medikamente die bei erhöhtem Speichelfluss zum Einsatz kommen. Besprechen Sie eine mögliche medikamentöse Behandlung mit Ihrem behandelnden Arzt. Die Dosierung gestaltet sich bei Medikamenten zur Verminderung des Speichelflusses jedoch teilweise schwierig und kann bei einer zu starken Dosierung in eine unangenehme Mundtrockenheit übergehen.

Quellenangaben

Bücher:

H. Bertz und G. Zürcher. Ernährung in der Onkologie: Grundlagen und klinische Praxis, Schattauer GmbH, Stuttgart, 2014.

N. Erickson, N. Schaller, A.P. Berling-Ernst, H. Bertz. Ernährungspraxis Onkologie, Schattauer GmbH, Stuttgart, 2017.

Internetseiten:
Supportive Therapie: Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung. Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., Deutschen Krebsgesellschat e.V. und der Stiftung der Deutsche Krebshilfe, 2018 https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-054OLp_S3_Supportiv_2018-04.pdf

Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum, https://www.krebs-informationsdienst.de/leben/mundtrockenheit/mundtrockenheit-index.php (letzte Aktualisierung: 09.2017)

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