Was essen bei Geschmacksveränderungen?

„Nichts mehr schmeckt wie früher“, „das Essen ist versalzen“ oder „alles schmeckt nach Pappe“. Diese Aussagen sind von Krebspatienten, vor allem während einer Chemotherapie oder Bestrahlung im Hals-/Kopfbereich, keine Seltenheit. Schätzungsweise treten Geschmacksveränderungen bei 1/3 – 3/4 der Patienten unter Chemotherapie auf.
Die Vielfalt von Geschmacksstörungen ist sehr groß. Es kann das ganze Geschmacksempfinden betroffen sein oder einzelne Geschmacksrichtungen, wie süß, salzig, sauer und bitter, werden intensiver, weniger stark oder als ein anderer Geschmack wahrgenommen. Das kann zu Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder ganzen Lebensmittelgruppen führen. Vor allem eiweißreiche Lebensmittel, wie Fleisch, Wurst oder Fisch werden von vielen Betroffenen als bitter oder metallisch empfunden und demzufolge seltener verzehrt. Eine Abneigung besteht auch oft gegenüber Kaffee, Tee und Zitrusfrüchten.
Geschmacksstörungen können nicht beseitigt werden. Es gibt aber viele Möglichkeiten, um das subjektive Geschmacksempfinden positiv zu beeinflussen bzw. unangenehm empfundene Lebensmittel mit gleichwertigen zu ersetzen. Ziel ist es den Genuss am Essen zu bewahren und alternativen zu finden, um den Energie- und Eiweißbedarf zu decken.

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Was kann ich bei Geschmacksveränderungen tun?

Erste Hilfe: 7 praktische (Ernährungs-)Empfehlungen vom Kochen bis zum Essen

  1. Wir haben Ihnen eine Einkaufsliste mit Lebensmitteln zusammengestellt, die gegen diese Beschwerde helfen könnten bzw. die Sie während die Beschwerden anhalten, essen können. Hier können Sie die Liste runterladen: Einkaufsliste_Geschmacksveränderung
  2. Wählen Sie Lebensmittel und Speisen, auf die Sie Appetit haben. Zwingen Sie sich nicht dazu, Lebensmittel zu essen, die Ihnen gerade nicht schmecken, aber probieren Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
  3. Probieren Sie neue Rezepte und Gewürze aus. Wenn keine Erwartung besteht, wie ein bestimmtes Gericht schmecken “muss” (wie das z.B. beim Lieblingsgericht der Fall ist), werden kleine Geschmacksabweichungen leichter akzeptiert.
  4. Würzen Sie bei der Zubereitung von Speisen eher mild und verfeinern Sie die Speisen je nach Belieben beim Essen.
  5. Richten Sie die Speisen liebevoll an – Verwenden Sie verschiedenfarbige Lebensmittel (z.B. buntes Gemüse), streuen Sie Kräuter über die Speisen
  6. Spülen Sie Ihren Mund vor jedem Essen und evtl. auch während einer Mahlzeit, um einen unangenehmen Geschmack zu neutralisieren (experimentieren Sie z.B. mit Zitronenwasser oder Pfefferminztee).
  7. Probieren Sie Plastik- oder Holzbesteck, falls Sie einen bitteren oder metallischen Nachgeschmack haben.
  8. Versuchen Sie das Essen mit allen Sinnen wahrzunehmen. Riechen, Sehen, Fühlen und Hören spielen beim Essen ebenfalls eine Rolle und können das Esserlebnis positiv beeinflussen.

Welche Lebensmittel und Getränke sind bei Geschmacksveränderungen geeignet?

  • Experimentieren Sie! Die Anpassung der Lebensmittelauswahl erfordert individuelles Ausprobieren, da die Art und Ausprägung der Geschmacksveränderung sehr unterschiedlich sein kann. Zudem können Geschmacksveränderungen im Laufe der Behandlung variieren, wodurch Lebensmittel, die zeitweise unangenehm schmecken, zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausprobiert werden sollten. Abneigungen bestehen in der Regel nur vorübergehend.
  • Bevorzugen Sie Lebensmittel, auf die Sie Appetit haben und deren Geruch Sie als angenehm empfinden.
  • Die Geschmacksempfindungen können sich im Laufe der Therapie häufig ändern. Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihnen Ihre Lieblingsspeise nicht mehr schmeckt, aber Sie plötzlich Lust auf Speisen haben, die sie zuvor nicht mochten.
  • Probieren Sie bei Geschmacksverlust intensiv schmeckende und riechende Lebensmittel.
  • Bei einem als unüblich wahrgenommenen Geschmack werden geschmacksneutrale Speisen und geruchsarme Lebensmittel möglicherweise angenehmer empfunden (z.B. Reis, Nudeln, Joghurt, Rührei).
  • Ersetzen Sie Lebensmittel, die bei Ihnen einen unangenehmen Geschmack hervorrufen, mit gleichwertigen Lebensmitteln, um eventuelle Nährstoffmängel (z.B. Eiweißmangel) zu verhindern.
    • Falls Sie z.B. eine Abneigung gegenüber rotem Fleisch (Rind, Schwein oder Lamm) haben, probieren Sie stattdessen Hühnerfleisch, Putenfleisch oder Fisch.
  • Nehmen Sie alternative Eiweißquellen zu sich, wenn Sie eine Abneigung gegenüber Fleisch haben. Hierfür eignen sich zum Beispiel Eier, Milchprodukte, Tofu, Hülsenfrüchte.
    • Tofu können Sie zum Beispiel in schmackhaften Saucen zubereiten (z.B. süß-saure Ananassauce, Erdnusssauce, Sojasauce, Teriyakisauce, etc.). Hinweis: Der Eiweißbedarf ist durch eine Krebserkrankung erhöht.
  • Mundtrockenheit kann zu einem verminderten Geschmacksempfinden beitragen, da Geschmacksstoffe im Speichel gelöst werden müssen, um diese gut wahrnehmen zu können. Tipps gegen Mundtrockenheit finden Sie in diesem Artikel.
  • Viele Betroffene empfinden das Trinken von bitteren Getränken vor oder während dem Essen als angenehm. Versuchen Sie z.B. Tonic Water, Bitter Lemon oder ungesüßten schwarzen Tee. Achtung bei Grapefruitsaft: diesen sollten Sie nur konsumieren, wenn Sie keine Medikamente oral einnehmen, oder mit Ihrem Arzt oder Apotheker geklärt haben, ob Grapefruit sich mit Ihren Medikamenten verträgt!
  • Auch säuerliche Speisen und Getränke können helfen, um den Speichelfluss anzuregen und einen unangenehmen Geschmack im Mund zu vermindern. Dafür eigenen sich z.B. Zitrusfrüchte, wie Orangen, Mandarinen oder Wasser mit Zitronensaft.
    Hinweise:
    • Verzichten Sie auf Grapefruit aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit Medikamenten.
    • Bei Entzündungen im Mundbereich sind saure Lebensmittel und Getränke nicht empfehlenswert. Auch Kohlensäure wird von vielen Patienten bei Entzündungen nicht gut vertragen.

Praktische Tipps für die Speisenzubereitung

  • Probieren Sie neue Rezepte aus. Gegenüber neuen Kreationen besteht keine bzw. weniger Erwartung eines bestimmten Geschmacks, wodurch diese Speisen möglicherweise besser gegessen werden können, gewohnte Speisen, die plötzlich ungewohnt schmecken.
  • Experimentieren Sie mit Kräutern und Gewürzen und probieren Sie Gewürze, die für Sie möglicherweise noch weniger bekannt sind, wie z.B. Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer und Curry. Vorsicht mit scharfen Gewürzen, wenn Sie Schmerzen im Mund und Rachenbereich haben.
  • Würzen Sie bei der Zubereitung eher zurückhaltend und verfeinern Sie Speisen je nach Belieben am Tisch.
  • Röstaromen von Zwiebeln, Schinken und Speck können hilfreich sein, um Geschmack zu intensivieren und heben z.B. das Aroma von Gemüse.
    • Hinweis: Verträglichkeit beachten. Bei Durchfall, Magenbeschwerden und Übelkeit ist diese Methode weniger geeignet.
  • Marinieren Sie Fleisch gut mit Kräutern, Fruchtsaft oder Wein und verwenden Sie würzige und fruchtige Saucen (z.B. Pflaumensauce, fruchtige Ananassauce, Preiselbeersauce, Sojasauce, Bratensaft), wenn für Sie der Geschmack von Fleisch unangenehm ist.
  • Verfeinern Sie Speisen mit Butter, Öl, Sahne, etc., wenn Ihr Geschmacksempfinden vermindert ist (und Sie keine ungewollte Gewichtszunahme haben). Fett ist ein guter Geschmacksträger und bewirkt so eine intensivere Geschmackswahrnehmung. Saure Sahne und Joghurt hingegen können möglicherweise hilfreich sein, um zu stark empfundene Geschmacksrichtungen zu „neutralisieren“.
  • Schmecken Sie Speisen mit Zitronensaft ab. Dies kann ebenfalls dabei helfen, andere Geschmacksrichtungen zu überdecken.

Esserlebnis mit allen Sinnen

  • Kreieren Sie ein Esserlebnis, indem Sie nicht nur auf Geschmack, sondern auch auf andere sensorische Wahrnehmungen achten. Unsere Sinne, wie Riechen, Sehen, Fühlen und Hören kommen auch beim Essen zum Einsatz.
  • Verwenden Sie z.B. duftende Kräuter, wie Rosmarin und Basilikum, kombinieren Sie verschiedene Konsistenzen von Lebensmitteln (flüssig, weich, körnig, fest) indem Sie z.B. Croutons in eine Gemüsecremesuppe geben und hören Sie auf das knacken, wenn Sie in den knusprigen Crouton beißen.
  • Auch das Auge isst mit: Verwenden Sie verschiedenfarbige Lebensmittel (z.B. buntes Gemüse), streuen Sie Kräuter über die Speisen und essen Sie an einem schön gedeckten Tisch in entspannter Atmosphäre. Auch Duftkerzen können eine angenehme Stimmung stärken.
  • Machen Sie sich ihr Geruchsgedächtnis zu nutze. Dieses hat einen besonderen Stellenwert, da wir mit Gerüchen Emotionen und Erinnerungen frühere Geschmackserlebnisse verbinden. Zimtgeruch erinnert möglicherweise an eine schöne Weihnachtszeit, oder Rosmarinduft an einen erholsamen Urlaub. Ihnen fallen sicher ähnliche Rückblicke ein, die Sie mit Freude und Entspannung verbinden. Versuchen Sie sich in solche Momente hineinzudenken während sie an diesen Lebensmitteln riechen und sie verzehren. Schöne Erinnerungen können Ihr Geschmackserlebnis möglicherweise positiv beeinflussen.

Rezepte bei Geschmacksveränderungen

Geschmacksveränderungen sind sehr individuell. Unsere Ernährungsexperten haben Rezepte gesammelt und entwickelt, die sich bei Geschmacksveränderungen gut bewährt haben.

Was kann ich sonst noch tun?

  • Trinken Sie häufig kleine Mengen, um einen unangenehmen Geschmack im Mund zu vermindern. Wenn Getränke für Sie unangenehm schmecken, kann die Verwendung von Strohhalmen hilfreich sein. Probieren Sie auch unsere Rezeptideen, um Wasser schmackhafter zu machen (diese befinden sich gerade in Arbeit).
  • Spülen Sie vor jedem Essen Ihren Mund mit Wasser, Tee, oder einer selbsthergestellten milden Lösung aus 250ml Wasser, 1TL Salz und 1-2 TL Natron (das Salz kann auch weggelassen werden).
  • Kochen und essen Sie wenn möglich mit anderen Personen gemeinsam, das lenkt Sie von unerwünschten Gerüchen und Geschmäckern ab. Lüften Sie beim Kochen, wenn Sie Gerüche stören.
  • Stellen Sie Kräuter, Gewürze und Saucen auf den Tisch, damit Sie beliebig nachwürzen können.
  • Servieren Sie Speisen nicht zu heiß, wenn Sie zusätzlich empfindlich gegenüber Gerüche sind. Lauwarme und kalte Speisen riechen weniger geruchsintensiv.
  • Probieren Sie Plastikbesteck, wenn Sie einen bitteren oder metallischen Nachgeschmack haben.
  • Haben Sie während der Chemotherapie einen bitteren Geschmack im Mund? Wenn das auf Sie zutrifft, könnte es hilfreich sein während der Chemotherapie-Sitzung nichts zu essen. Lebensmittel die während der Chemotherapie gegessen werden, werden aufgrund dieser Erfahrung möglicherweise auch danach mit einem bitteren Geschmack in Verbindung gebracht.
  • Achten Sie auf eine gründliche Zahn- und Mundhygiene.

Was versteht man unter Geschmacksveränderungen?

Definition
Geschmacksveränderungen sind Änderungen des Geschmacksempfindens in unterschiedlichem Ausmaß und Ausprägung. Die Veränderungen sind sehr individuell. So benötigen manche Betroffene z.B. mehr Zucker, um die gewohnte Süßkraft zu erreichen, während für andere sogar Brot zu süß schmeckt. Andere wiederum schmecken (vorübergehend) gar keine Süße, egal wieviel Zucker zugegeben wird. Das Geschmacksempfinden kann als gesamtes oder auch nur für bestimmte Geschmacksrichtungen (z.B. süß, sauer, salzig, bitter) verändert sein.

Man unterscheidet folgende Ausprägungen von Geschmacksveränderungen:

  • Ageusie: Verlust des Geschmacksempfindens (Beispiel: Kaffee und Zucker werden nicht wahrgenommen, egal wieviel Zucker dazugegeben wird oder wie stark der Kaffee ist).
  • Hypogeusie: vermindertes Geschmacksempfinden, der Geschmack oder einzelne Geschmacksrichtungen werden weniger intensiv wahrgenommen (Beispiel: man benötigt mehr Zucker im Kaffee, um die gleiche Süße wie gewohnt zu schmecken).
  • Hypergeusie: verstärktes Geschmacksempfinden, der Geschmack oder einzelne Geschmacksrichtungen werden intensiver wahrgenommen (Beispiel: Lebensmittel, die kaum süß schmecken, werden bereits als zu süß empfunden (z.B. Brot)).
  • Dysgeusie: verändertes Geschmacksempfinden, Lebensmittel schmecken anders als gewohnt (Beispiel: Süße Speisen werden als salzig empfunden).

Ursachen

  • Chemotherapie und Bestrahlung: Geschmacksveränderung bei Krebserkrankten sind meistens auf die Chemotherapie, oder eine Bestrahlung im Kopf-/Halsbereich zurückzuführen. Hierbei kommt es zur Schädigung der Andockstellen (Rezeptoren) für Geschmacksstoffe und der Speicheldrüsen. Geschmackszellen zählen zu den schnellteilenden Zellen und erneuern sich durchschnittlich alle 10 Tage.
  • Medikamenteneinnahme
  • Mundtrockenheit
  • Entzündungen im Mundbereich
  • Mangel an bestimmten Nährstoffen (z.B. Zink, Kupfer, Vitamin B12) – experimentieren Sie bitte nicht selbst mit Nahrungsergänzungsmitteln! Wenn Sie einen Mangel als Ursache vermuten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Veränderung des Geruchssinns (dieser trägt wesentlich zur Geschmacksempfindung bei)
  • Schlechte Mundhygiene

Zeitpunkt des Auftretens und Dauer
Geschmacksveränderungen können während der Verabreichung einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung entstehen aber auch zwischen den Behandlungen auftreten. Sie können von wenigen Stunden oder mehreren Tagen bis hin zu Wochen oder einigen Monaten anhalten. Nach Abschluss der Behandlung verschwinden Geschmacksveränderungen meistens wieder. Bei Bestrahlungen im Hals-/Kopfbereich sind jedoch langanhaltende und teilweise auch bleibende Schäden möglich.

Mögliche Folgen
Ein beeinträchtigtes Geschmacksempfinden kann Essgewohnheiten verändern und Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder Lebensmittelgruppen durch wiederholte Enttäuschung bewirken. Abneigungen können Appetitverlust und eine einseitige Ernährung zur Folge haben, die wiederum das Risiko eines Gewichtsverlustes und einer Mangelernährung erhöhen. Insbesondere Fleisch und Fisch wird von vielen Betroffenen abgelehnt, oder seltener verzehrt, wodurch die Deckung des Eiweißbedarfs erschwert wird.
Auch die soziale Teilhabe (z.B. Restaurantbesuche mit Freunden) und die Lebensqualität können durch Geschmacksveränderungen vermindert sein.

Quellenangaben

Bücher:

  • H. Bertz und G. Zürcher. Ernährung in der Onkologie: Grundlagen und klinische Praxis, Schattauer GmbH, Stuttgart, 2014.
  • N. Erickson, N. Schaller, A.P. Berling-Ernst, H. Bertz. Ernährungspraxis Onkologie, Schattauer GmbH, Stuttgart, 2017.
  • H. Hauner, M. Martignoni, et al. Manual: Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, Ernährung in der Onkologie, Tumorzentrum München (TZM), W. Zuckerschwerdt Verlag, München, 1. Auflage, 2018.
  • G. Krause-Fabricius. Wie ernähre ich mich bei Krebs? Verbraucherzentrale NRW e.V., Düsseldorf, 1. Auflage, 2012.

Internetseiten:

  • Onko Internetportal. Geschmacksstörung als Nebenwirkung einer Krebstherapie. Deutsche Krebsgesellschaft, 2017. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/nebenwirkungen-der-therapie/beschwerden-bei-krebstherapien-und-gegenmassnahmen/ges.html (letzte Aktualisierung: 04.2017)

  • R. S. Negrin, J. A. Toljanic. Oral toxicity associated with chemotherapy. UpToDate, Topic 1152 Version 52.0 https://www.uptodate.com/contents/oral-toxicity-associated-with-chemotherapy?search=taste%20changes%20cancer&source=search_result&selectedTitle=3~150&usage_type=default&display_rank=3 (letzte Aktualisierung: 11.2018)

Alle Rezepte bei Geschmacksveränderungen in der Übersicht:

Apfelpfannkuchen
Kürbis-Muffins mit Feta
Pikanter Ziegenfrischkäse mit Chutney
Tofu-Schokopudding
Tomaten-Tofu-Suppe